Laut dem jüngsten Online-Monitor vom April 2010, den das Marktforschungsinstitut GFK Austria regelmäßig veröffentlicht, gab es Ende des ersten Quartals 2010 5,4 Mio. Internetnutzer in Österreich. Die Online-Durchdringung mit 76 % der erwachsenen Bevölkerung liegt damit nach Island (90 %), Finnland (86 %), Niederlande (84 %), Dänemark (83 %), Schweden (80 %) und der Schweiz (77 %) an siebenter Stelle und damit im vorderen europäischen Drittel gleichauf mit Norwegen. Die immer als Internet-Weltzentrale dargestellten USA bringen es auch nur auf 75 %
Das Bundesland Tirol liegt dabei mit einem Internet-Nutzeranteil von 74 % nur knapp unter dem österreichischen Durchschnitt, wobei die Schwankungsbreite der einzelnen Bundesländer (höchste Durchdringung in Wien mit 79 %, niedrigste im Burgenland mit 70 %) in der Praxis kaum relevant ist.
Auch die Bewohner des ländlichen Raums in Gemeinden unter 5.000 Einwohnern liegen in ihrem Internetnutzungsgrad mit 75 % nur unwesentlich hinter den Wienern zurück.
Die Internetnutzung in Österreich zeigt seit 1996 mit dem damals erhobenen Startwert von 6 % eine sehr kontinuierliche Steigerung von durchschnittlich etwa 5 Prozentpunkten pro Jahr bis zu den aktuellen 76 % im ersten Quartal 2010. Mit vorsichtiger Hochrechnung des bisherigen Trends ergibt sich im Jahr 2013 eine Internetnutzung von 85 bis 90 % der erwachsenen Bevölkerung Tirols, welche potenziell in der Lage sein werden, die verfügbaren eGovernment-Dienste zu nutzen.
Von den österreichischen Unternehmen verwendeten im April 2010 bereits über 90 % das Internet regelmäßig, sodass in diesem Bereich von einer so gut wie vollständigen Nutzbarkeit der angebotenen eGovernment-Leistungen ausgegangen werden kann.






















