eGovernment wird auf fünf Entwicklungsebenen unterschiedlicher Intensität eingesetzt: die Informations-, die Kommunikations-, die Transaktion-, die Partizipations- und die Integrationsebene.
Die Ebene der Information ist die einfachste. Hier werden, wie traditionell in Aussendungen, Verlautbarungen oder auch Webseiten zu den Anfängen des Internet, lediglich Gemeindemitteilungen veröffentlicht.
Die Ebene der Kommunikation beinhaltet bereits die Möglichkeit, den Kunden mit einzubeziehen, sich per eMail mit ihm auszutauschen und so gemeinsam an einem Verfahren zu arbeiten.
Auf Ebene der Transaktion können Verwaltungsprozesse vollständig elektronisch angestoßen und die und die Erledigungen auch elektronisch bezogen werden. In diesen Bereich fallen die Online-Formulare, deren Daten unmittelbar in die Verfahren münden und die duale Zustellung
Die Ebene der Partizipation bezieht den Kunden nicht nur am Beginn und Ende der Verwaltungsprozesse mit ein sondern bindet ihn interaktiv in die Gestaltungsprozesse mit ein. Beispiele dafür sind der Bürgerhaushalt oder das für den Antragsteller transparente Online-Verfahren.
Auf der Ebene der Integration, dem höchsten Interaktionsniveau von eGovernment, werden Nutzerdaten und –verhalten komplett in die Verwaltungsverfahren integriert. Die Prozesse der Behörde werden dabei lückenlos mit den internen Prozessen des Kunden (zum Beispiel das ERP-System eines Industrieunternehmens) integriert, sodass die Abwicklung mit höchster Effizienz in Kooperation zwischen Antragsteller und Behörde möglich wird.






















