Der Nutzen aus der Einführung eines vollständigen eGovernment-Systems kommt allen Stakeholdern der Gemeinde (Politik, Verwaltung, Vereine, Wirtschaft und Bürger) gleichermaßen zugute. Selbstverständlich sind parallel zu den elektronischen auch die herkömmlichen analogen Anbringen und – im Wege der dualen Zustellung – Erledigungen möglich.
Der Bürger profitiert von eGovernment durch
- Easy-Government:
Aus Sicht des Kunden sollte das der eigentliche Terminus hinter der Abkürzung eGovernment sein. Vor allem durch einen lebenslagenbezogenen Online-Ratgeber wird dieser einfache Behördenzugang Realität. - One-Stop-Government:
Ein einziger Behördenkontakt über eine Online-Schnittstelle genügt nach diesem Prinzip für die Abarbeitung eines Anliegens, auch wenn dieses im Hintergrund mehrere Verwaltungsverfahren auslöst. Das Klischee der Odyssee von Sachbearbeiter zu Sachbearbeiter in den Ämtern dieser Welt hat demnächst ein Ende. - Qualität und Geschwindigkeit:
Die Erledigung des Anliegens erfolgt im Normalfall schneller und sicherer als auf herkömmliche Weise. - Verfügbarkeit:
Die Inanspruchnahme der Verwaltungsleistungen ist problemlos von zuhause aus rund um die Uhr möglich. In vielen Fällen erübrigt sich so die persönliche Vorsprache bei der Behörde bzw. das postalische Anbringen. - Transparenz:
Die erforderlichen Handlungen, Unterlagen und Informationen sind in einem gut durchdachten und strukturierten eGovernment-System für den Bürger einfach nachvollziehbar und zu erfüllen bzw. beizubringen.
Das Unternehmen profitiert durch
- Schnelligkeit:
Die für Unternehmen wirtschaftlich grundlegenden und oft zeitkritischen Verfahren können im Normalfall wesentlich rascher abgewickelt werden. - Dezentralität:
Die Abwicklung der Verfahren kann problemlos von jenem Standort aus durchgeführt werden, wo sich die entsprechenden Unterlagen befinden (Filiale, Zentrale, Buchhaltungsabteilung). - Kostenvorteile:
Durch geeignete Standardschnittstellen ist es Unternehmen möglich, gleichartige Verfahren intern automationsunterstützt einzuleiten, abzuarbeiten und über ERP-Systeme zu integrieren. - Zuverlässigkeit:
Durch die Standardisierung der Verfahrensabwicklung werden auch die Anforderungen an die Unternehmen nachvollziehbar vereinheitlicht. Mehrmalige Interaktionen bei ein und demselben Verfahrensschritt sollten damit der Vergangenheit angehören. - Transparenz:
Der Stand des Verfahrens ist für die Unternehmen nachvollziehbar und ihre internen Schritte darauf leicht abzustimmen.
Die Verwaltung selbst profitiert durch
- Effizienzsteigerung:
Die Leistungen der Gemeinde werden besser, rascher und transparenter abgewickelt. - Qualitätssteigerung:
Durch die Optimierung der internen Verwaltungsabläufe (Prozesse) und deren elektronische Abbildung wird die Leistungserstellung schneller, und das bei gleichzeitig sinkender Fehleranfälligkeit. - Kosteneinsparungen:
eGovernment führt bei richtiger Handhabung stets zu Synergieeffekten und deutlichen Kostenreduktionen. - Leistungsfähigkeit:
Durch verwaltungsübergreifende Kooperationsmöglichkeiten infolge der ELAK-Vernetzungen steigt die Leistungsfähigkeit auch sehr kleiner Gemeinden stark an. - Verbesserung der Arbeitsqualität:
Die Mitarbeiter gehen zwar oft mit Skepsis an Verwaltungsmodernisierungen heran und akzeptieren die neuen Arbeitsbedingungen häufig erst nach einer gewissen Einarbeitungsphase. Sie möchten die gewonnene Qualität dann aber durchwegs nicht mehr missen. - Imagegewinn:
Die Gemeinde wird besser bewertet und ist für Bürger wie Unternehmen attraktiver.






















