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Aktuelle Seite: Start / Allgemein / Warum eine kommunale Breitbandstrategie eine gute Idee ist

10. April 2016 von Arno Abler

Warum eine kommunale Breitbandstrategie eine gute Idee ist

BreitbandstrategieEine Breitbandstrategie in Gemeinden? Wozu soll denn das gut sein?

Ganz einfach: Sie erspart Kosten, Ärger und teure Fehler. Trotzdem wird sie nur selten gemacht. Meist ist es üblich, erst mal einen Masterplan zu beauftragen, mit diesem anschließend verfügbare Förderungen zu beantragen, dann mit dem Netzbau zu beginnen, solange das Budget reicht, und irgendwann einen Provider zu suchen, der dieses Netz auch betreiben will.

Was soll denn daran falsch sein?

Gelinde gesagt, so einiges. Wer würde denn ernsthaft einen Architekten mit der Erstellung eines Bauplans beauftragen, wenn er noch nicht einmal weiß, wie groß das Haus werden soll und wieviel Geld dafür am Ende zur Verfügung steht?

Bei der oben beschriebenen Vorgangsweise beim Bau kommunaler Breitbandnetze ist die Situation aber noch um einiges komplexer. Hier weiß man nämlich zunächst nicht, wer in dem Haus letztendlich wohnen soll und ob derjenige bereit ist, die für die Darlehensbedienung benötigte Miete zu zahlen.

Was, wenn das Breitbandnetz am Ende so teuer wird, dass dadurch im Gemeindebudget über Jahre andere wichtige Projekte blockiert sind? Was, wenn  potenzielle Provider durch falsche Rahmenbedingungen nicht in der Lage sind, das Netz wirtschaftlich erfolgreich zu betreiben und dann entweder das Handtuch werfen oder nur geringe Amortisationsbeiträge an die Gemeinde zahlen können? Was, wenn das Netz aufgrund fehlender Vorausschau unnötig hohe laufende Folgekosten verursacht? Was, wenn durch die Inanspruchnahme einer bestimmten Förderung rechtliche Folgen entstehen, die einen wirtschaftlichen Netzbetrieb stark beeinträchtigen?

Das sind nur einige der Aspekte, die häufig nicht oder nicht konsequent genug betrachtet werden, bevor sich eine Gemeinde in das Jahrhundertprojekt Breitbandausbau stürzt. Dabei ist es einfach und verursacht minimale Kosten, sich ganz am Anfang in Ruhe die Antworten auf folgende Fragen zu geben.

  • Was will ich als Gemeinde mit der zu errichtenden Breitbandinfrastruktur erreichen?
  • Welche Gemeindeteile soll das Breitbandnetz mindestens abdecken und welche Objekte können gegebenenfalls (vorübergehend) durch günstige Alternativen erschlossen werden?
  • Gibt es dringenden Handlungsbedarf (z.B. zur Standortsicherung) oder hat der Netzausbau Zeit, auf künftige Mitverlegemöglichkeiten zu warten?
  • Können und sollen öffentliche Förderungen in Anspruch genommen werden und wenn ja, von wem für welche Netzteile?
  • Wieviele potenzielle Nutzer hat das fertige Gemeindenetz (Haushalte und Unternehmen) unter Berücksichtigung des gegebenen Mitbewerbs durch bestehende Netzanbieter und welche Umsatzpotenziale und Kostenstrukturen ergeben sich daraus?
  • Wie sieht die Kalkulation eines künftigen Betreibers anhand der ermittelten Umsatzzahlen aus und welche Beiträge kann dieser an die Gemeinde als Netzeigentümer leisten?
  • Welche maximalen Investitionskosten ergeben sich aus künftigem Providerbeitrag, Förderungen, verfügbaren Budgetmitteln und den zu erwartenden laufenden Kosten?
  • Kann dieses Maximum durch geeignete Netzplanung, Optimierungen und günstige Verlegemethoden erreicht werden? Und wenn nicht, können eventuell zusätzliche Mittel erschlossen werden?
  • Wie sieht der tragfähige Finanzierungs- und Amortisationsplan des Projekts unter den ermittelten Rahmenbedingungen aus?
  • Welche Schritte sind notwendig, um die angestrebten Ziele zu erreichen?

Aus der Beantwortung dieser und ähnlicher Fragen ergibt sich dann, wie es in der Wirtschaft längst Standard ist, eine kommunale Breitbandstrategie VOR Projektstart, die unnötige Kosten und unliebsame Erfahrungen von vornherein verhindert. CommunalConnect hilft Ihnen gerne dabei.

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